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Job Editor

Mit dem Job Editor können neue Jobs erstellt oder die Konfiguration eines bestehenden Jobs geändert werden. Der Job Editor wird über die Schaltflächen Neuer Job oder Job bearbeiten von der Toolleiste unter Datenlogger geöffnet.

Der Job Editor bietet Seiten zur Konfiguration von Kanälen, Erfassung, Loggen, Alarmen und von Ereignissen. Falls ein Job Kanäle für Dehnungsmessung oder Brückensignale enthält, kann der Anwender vor der Erfassung der Messdaten eine Offset-Kalibrierung der Brückensensoren durchführen. Mit Nächste kann durch die Konfigurationsfenster gewechselt oder mit Beenden die Einstellungen gespeichert und den Job Editor beendet werden.

Jeder gespeicherte Job erscheint in der Jobliste im Fenster Datenlogger. Mit der Tool-Leiste Ablaufplan können Jobs kopiert, Einstellungen des Jobs in einer Datei gespeichert und Einstellungen zu einem Job aus einem weiteren Job importiert werden.

Job Editor Kanäle Job Editor Kanäle Job Editor Kanäle

Der Name eines Jobs lautet standardmäßig Job1. Unter Job-Name kann ein neuer Name eingegeben werden.

Kanäle

Im Fenster Kanäle können die Kanaleinstellungen des Jobs bearbeitet und Kanäle hinzugefügt oder entfernt werden. Die Kanalliste enthält den Namen und den Messtyp jedes Kanals, der zu dem Job hinzugefügt wurde.

Tool-Leiste Kanäle
Hinzufügen Zeigt die Kanaltypen, die zur Erfassung hinzugefügt werden können. Wählen Sie einen Messtyp aus, öffnet sich der Dialog Kanal auswählen... zur Auswahl der Kanalnummer. Ein Kanal kann nur einmal hinzugefügt werden. Mit OK wird der Kanal zur Kanalliste hinzugefügt und seine Eigenschaften angezeigt. Unter Kanaleigenschaften finden Sie unten die für jeden Kanaltyp spezifischen Optionen.
EntfernenEntfernt den ausgewählten Kanal aus der Kanalliste. Beachten Sie, dass ein Kanal, der als Quelle für Trigger oder Alarm konfiguriert ist, solange nicht entfernt werden kann, bis der Trigger oder Alarm entfernt oder ein anderer Kanal als Quelle ausgewählt wurde.
ImportierenImportiert die Kanalliste eines anderen Jobs aus der Jobliste. Über die Auswahlliste kann die zu importierende Jobliste ausgewählt werden. Die Option Importieren ist nur verfügbar, wenn die aktuelle Kanalliste leer ist, d.h. keine Kanäle eingetragen sind.
Nach oben schieben
Nach unten schieben
Verschiebt den ausgewählten Kanal in der Kanalliste nach oben oder unten. Die Reihenfolge in der Kanalliste bestimmt die Reihenfolge, in der die Kanäle angezeigt und deren Daten exportiert werden.

Kanaleigenschaften

Allgemeine Eigenschaften
KanalnameGeben Sie den Kanalnamen ein. Zur optimalen Anzeige sollte der Kanalname weniger als 18 Zeichen lang sein. Der Kanalname wird in der Kanalliste angezeigt.
MessbereichWählen Sie den Messbereich aus der Auswahlliste. Die angezeigten Werte sind gerätespezifisch.Wählen Sie den Messbereich aus der Auswahlliste. Die angezeigten Werte sind gerätespezifisch. Bereich wird für alle Kanaltypen angezeigt - mit Ausnahme von Thermoelementen und Widerstandsthermometern.
Einheit Bei Thermoelementen wählen Sie die Einheit aus der Auswahlliste.Bei Thermoelementen und Widerstandsthermometern wählen Sie die Einheit aus der Auswahlliste. Bei allen allen weiteren Kanaltypen Spannung wird die Einheit entweder aus der Auswahlliste gewählt oder eine benutzerspezifische Einheit wie 'mV' oder 'μV' angegeben. Benutzerspezifische Einheiten sind besonders dann hilfreich, wenn ein Multiplikator verwendet wird (siehe 'Benutzerdefinierte Skalierung') .
Benutzerdefinierte SkalierungDiese Checkbox markieren, um die Optionen Multiplikator und Offset anzuzeigen, mit denen benutzerspezifische Werte für Verstärkung und Achsenversatz der erfassten Messdaten eingegeben werden. Ist die Einstellung aktiviert, passt sich die vertikale Achse des Linienschreibers automatisch an die angezeigten Daten an. Mit dem Faktor 'Multiplikator' werden die Bereichsgrenzen der Y-Achse berechnet. Mit dem Wert 'Offset' wird jeder Datenpunkt mit dem angegebenen Achsenversatz angepasst.
AnzeigenfarbeDie Farbe, die für die Kanaldaten im Dashboard verwendet wird. Farbauswahl öffnen und eine Farbe auswählen.
Eigenschaften für Thermoelemente
Thermoelement-Typ Wählen Sie den Typ des Thermoelementes: J, K, B, N, S, T, R oder E.
Eigenschaften für Spannung
MessbereichWählen Sie den Bereich aus der Auswahlliste. Die angezeigten Werte sind gerätespezifisch.
KopplungZur Auswahl stehen AC oder DC. Wählen Sie DC, sofern dem Signal keine Offset-Spannung überlagert ist oder der Gleichspannungsanteil des Signals erfasst werden soll.
IEPE Eigenschaften
SensorempfindlichkeitGeben Sie die Empfindlichkeit an in mV/Einheit.
Hinweis: AC-Kopplung wird für IEPE-Kanäle automatisch aktiviert.
Eigenschaften der Widerstandsthermometer
R0Wählen Sie den Widerstand des Sensors in Ohm bei 0° C für die Callendar-Van Dusen Gleichung. Sie finden diese Konstante in der Dokumentation des Sensors.
Typ des WiderstandsthermometersWählen Sie den Typ des angeschlossenen Widerstandsthermometers.
SchaltungskonfigurationWählen Sie die Konfiguration für die Widerstandsmessung: 3-Draht oder 4-Draht.
Callendar - Van Dusen KoeffizientenDie von der Callendar-Van Dusen Gleichung verwendeten Konstanten zur Berechnung der Temperatur. Die Werte der Konstanten werden entsprechend dem ausgewählten Sensortyp aktualisiert.
Eigenschaften Widerstand
SchaltungskonfigurationWählen Sie die Konfiguration für die Widerstandsmessung: 2-Draht oder 4-Draht.
Eigenschaften für Thermoelemente
SchaltungskonfigurationWählen Sie den Typ des Thermoelementes: J, K, B, N, S, T, R oder E.
Brückeneigenschaften
BrückentypWählen Sie die an den Kanal angeschlossene Brückenkonfiguration:
  • Vollbrücke: Vier aktive Sensorelemente in der Brücke.
  • Halbbrücke: Zwei aktive Sensorelemente in der Brücke.
  • Viertelbrücke: Ein aktives Sensorelement in der Brücke.
BrückenwiderstandDer Widerstand des Brückensensor ohne Belastung. Wird nur angezeigt, wenn als Brückentyp Viertelbrücke eingestellt ist.
Dehnungseigenschaften
DehnungstypWählen Sie die an den Kanal angeschlossene Brückenkonfiguration:
  • Vollbrücke I: vier aktive Dehnmessstreifen in zwei gegenseitig angeordneten Paaren; misst nur die Biegedehnung.
  • Vollbrücke II: Vier aktive Dehnmessstreifen, ein gegenseitig angeordnetes Paar ausgerichtet in Hauptdehnungsrichtung und ein gegenseitig angeordnetes Paar ausgerichtet in Querrichtung; misst nur die Biegedehnung.
  • Vollbrücke III: Vier aktive Dehnmessstreifen, ein gegenseitig angeordnetes Paar ausgerichtet in Hauptdehnungsrichtung und ein gegenseitig angeordnetes Paar ausgerichtet in Querrichtung; misst nur die axiale Dehnung.
  • Halbbrücke I: Zwei aktive Dehnmessstreifen, einer ausgerichtet in Hauptdehnungsrichtung und einer in Querrichtung; misst Axial- oder Biegedehnung.
  • Halbbrücke II: Zwei aktive in gegenseitige Richtung angeordnete Dehnmessstreifen; misst nur die Biegedehnung.
  • Viertelbrücke I: Ein aktiver Dehnmessstreifen; misst Axial- oder Biegedehnung.
  • Viertelbrücke II: Ein aktiver Dehnmesstreifen und ein Dummy-Dehnmesstreifen; misst Axial- oder Biegedehnung.
k-FaktorDie Empfindlichkeit des Dehnmessstreifens. Dieser Wert ist das Verhältnis der relativen Änderung des elektrischen Widerstandes zur relativen Längenänderung.
Widerstand des DehnmessstreifensDer Nominalwert jedes Widerstandselementes. Diese Eigenschaft wird angezeigt, wenn der Dehnungstyp auf Halb- oder Viertelbrücke gesetzt wird.
LeitungswiderstandDer Widerstand der Verbindungsleitungen zu den Dehnmessstreifen. Dieser Widerstand wird üblicherweise durch eine Offset-Kalibrierung kompensiert (siehe Abschnitt 'Kalibrierung' unten). Diese Eigenschaft wird angezeigt, wenn der Dehnungstyp auf Halb- oder Viertelbrücke gesetzt wird.
Poissonzahl (Querkontraktionszahl)Das Verhältnis von Querdehnung zu Axialdehnung des Materials, in dem die Dehnung gemessen wird. Diese Eigenschaft wird nur angezeigt, wenn der Dehnungstyp auf Voll- oder Halbbrücke gesetzt wird.
Datenerfassung

Im Fenster Datenerfassung können Abtastrate, Auto Zero Modus,, ADC Timing Modus und Start/Stopp-Bedingungen der Erfassung eingestellt werden.

Job Editor Erfassung

Job Editor Erfassung

Job Editor Erfassung

Hinweise zu numerischen Werten
Unerwartete Ergebnisse können auftreten, wenn versucht wird, einen Wert zu ändern. Die besten Ergebnisse erhalten Sie folgendermaßen:
  • Verwenden Sie den Gedankenstrich (-) zum Wechseln zwischen positiven und negativen Werten.
  • Beim Ändern von numerischen Werten können sich die Ziffern nach rechts verschieben. Die einfachste Methode zum Ändern von Werten ist, den gesamten Wert hervorzuheben, auf Löschen zu drücken und einen neuen Wert einzugeben.
Datenerfassung
AbtastrateGeben Sie einen Wert in Hz ein.
Auto ZeroGeben Sie an, ob eine automatische Nullstellen-Kalibrierung durchgeführt werden soll. Bei aktivierter Nullstellen-Kalibrierung wird der interne Offset der Spannung von jedem Messwert subtrahiert, was zu präziseren Ergebnissen führen kann.
  • Nicht verwenden: Auto Zero Kalibrierung wird nicht durchgeführt.
  • Jeder Messwert: Die Nullstellen-Kalibrierung wird bei jeder Erfassung eines Thermoelementes durchgeführt.
ADC Timing ModusGeben Sie den Timing Modus für die Erfassung aller Kanäle an. Der Timing Modus steuert die Beziehung zwischen Abtastrate und Auflösung. Wählen Sie aus den verfügbaren Modi:
  • Hohe Auflösung: Erhöht die Auflösung und die Störunterdrückung, während die Wandlerrate sinkt.
  • Hohe Abtastrate: Erhöht die Wandlerrate, während die Auflösung sinkt.
  • 50 Hz Unterdrückung: Verbessert die 50 Hz Störunterdrückung, während die Störunterdrückung bei anderen Frequenzen vermindert wird.
  • 60 Hz Unterdrückung: Verbessert die 60 Hz Störunterdrückung, während die Störunterdrückung bei anderen Frequenzen vermindert wird.
Start-EinstellungenWählen Sie die Startbedingungen der Erfassung:
  • Sofort: Die Erfassung startet mit dem Klicken auf Alles starten oder mit dem Starten eines Jobs.
  • Datum/Uhrzeit: Die Erfassung startet zu dem angegebenen Zeitpunkt. Geben Sie die Werte direkt ein oder verwenden Sie die Auswahlhilfe zum Setzen von Datum und Uhrzeit. Hinweis: Die Zeit wird mit dem PC synchronisiert.
  • Digitaler Trigger: Die Erfassung startet, sobald das Signal am Externen Digitalen Trigger die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie den digitalen Kanal und den Trigger-Typ und geben Sie die Anzahl der vor dem Triggerereignis zu erfassenden Messwerte ein. Unter Trigger-Typen finden Sie unten Informationen zu jedem Trigger-Typ.
  • Analoger Trigger: Die Erfassung startet, sobald ein analoges Signal die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie den analogen Kanal und den Trigger-Typ und geben Sie falls erforderlich die Schwellwerte ein, sowie die Anzahl der vor dem Triggerereignis zu erfassenden Messwerte. Unter Trigger-Typen finden Sie unten Informationen zu jedem Trigger-Typ.
  • FFT Trigger: Die Erfassung startet, sobald ein externes FFT-Signal die Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie Kanal, FFT-Größe und Fenstertyp und geben Sie falls erforderlich Frequenz- und Schwellwerte ein, sowie die Anzahl der vor dem Triggerereignis zur erfassenden Messwerte. Unter Fenstertypen finden Sie unten Informationen über jeden Fenstertyp.
    Beachten Sie, dass der hier eingestellte Fenstertyp unabhängig von jenem Fenstertyp ist, der im Dialog FFT Anzeigeeinstellungen für die Anzeige der Daten verwendet wird.
  • Taste: Die Erfassung startet, sobald am Messgerät die Taste FUNC gedrückt wird.
Stopp-EinstellungenWählen Sie die Bedingung zum Beenden des Jobs:
  • Dauer: Der Job wird beendet, sobald die angegebene Anzahl von Messwerten erfasst ist. Die Dauer der Erfassung wird mit der Angabe "Messwerte pro Kanal" dynamisch aktualisiert.
  • Datum/Uhrzeit: Der Job wird beendet, sobald der angegebene Zeitpunkt erreicht ist. Geben Sie die Werte direkt ein oder verwenden Sie die Auswahlhilfe zum Setzen von Datum und Uhrzeit. Hinweis: Die Zeit wird mit dem PC synchronisiert.
  • Digitaler Trigger: Der Job wird beendet, sobald das Signal am Externen Digitalen Trigger die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie das digitale Bit und den Trigger-Typ. Geben Sie für Pre-Trigger Werte die Anzahl der Messwerte ein, die vor dem Trigger-Ereignis erfasst werden sollen. Unter Trigger-Typen finden Sie unten Informationen zu jedem Trigger-Typ.
  • Analoger Trigger: Der Job wird beendet, sobald ein analoges Signal die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie den analogen Kanal und den Trigger-Typ. Geben Sie, falls benötigt, die Werte für die Pre-Trigger Daten ein. Unter Trigger-Typen finden Sie unten Informationen zu jedem Trigger-Typ.
  • FFT Trigger: Der Job wird beendet, sobald ein externes FFT-Signal die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie Kanal, FFT-Größe und Fenstertyp und geben Sie falls erforderlich die Frequenz- und Schwellwerte ein. Unter Fenstertypen finden Sie unten Informationen zu jedem Fenstertyp.
  • Manuell: Der Job wird beendet, sobald er über die Jobliste im Fenster Datenlogger gestoppt wird.
  • Taste: Der Job wird beendet, sobald am Messgerät die Taste FUNC gedrückt wird.

Trigger-Typen

Digitaler Trigger
Quelle Wählen Sie den digitalen Kanal, mit dem der Job getriggert werden soll (Starten/Stoppen).
TypSteigende Flanke: Start oder Stopp mit der steigenden Flanke eines digitalen Pulses.
Fallende Flanke: Start oder Stopp mit der fallenden Flanke eines digitalen Pulses.
Low: Start oder Stopp, sobald der Externe Digitale Trigger 0 V ist (logic low oder 0).
High: Start oder Stopp, sobald der Externe Digitale Trigger 5 V ist (logic high oder 1).
Analoger Trigger
QuelleWählen Sie den analogen Kanal, mit dem der Job getriggert werden soll (Starten/Stoppen).
TypOberhalb: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal über den Schwellwert steigt.
Unterhalb: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal unter den Schwellwert sinkt.
Innerhalb Fenster: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal zwischen dem unteren Schwellwert und dem oberen Schwellwert liegt.
Außerhalb Fenster: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal unter dem unteren Schwellwert oder über dem oberen Schwellwert liegt.
Ansteigend: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal von unterhalb des unteren Schwellwertes über den oberen Schwellwert wechselt.
Abfallend: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal von oberhalb des oberen Schwellwertes unter den unteren Schwellwert wechselt.
 
Pre-Trigger MesswerteDie Anzahl an Messwerten, die vor dem Triggerereignis erfasst wird.
TimeoutDie Zeit in Sekunden, die vor dem Beenden eines Jobs gewartet wird. Sind mehrere Jobs in einem Ablaufplan definiert und ein Job endet, dann wird automatisch der nächste Job mit den konfigurierten Eigenschaften gestartet.

Fenstertypen

Nicht verwendenEmpfohlen, falls das Signal zufälliges (weißes) Rauschen oder eng beieinander liegende Sinuswellen enthält.
Hann Glockenförmiges Kosinusfenster, das typischerweise zur Analyse kontinuierlicher Signale verwendet wird. Empfohlen, falls das Signal sinusförmige Wellen, eine Kombination von sinusförmigen Wellen, Schwingungen mit einem stochastischen Schmalband-Signal oder ein unbekanntes Signal enthält.
HammingGlockenförmiges Kosinusfenster, das die beiden nächstliegenden Nebenmaxima maximal unterdrückt. Empfohlen, falls das Signal eng beieinander liegende Sinuswellen enthält.
Blackman-HarrisÄhnlich dem Hann Fenster unterstützt dieses Fenster ein geringfügig breiteres Hauptmaximum bei einem deutlich besseren dynamischen Signalbereich. Optimiert für eine maximale Unterdrückung der Nebenmaxima.
BlackmanÄhnlich den Hann und Hamming Fenstern besitzt dieses Fenster ein geringfügig breiteres Hauptmaximum und einen geringeren Leck-Effekt.
Flat -TopOptimiert für die Messung von Amplitudenwerten von diskreten Frequenzen, die durch einige Spektrallinien voneinander getrennt sind. Empfohlen für sinusförmige Signale, wenn ein geringer Amplitudenfehler gefordert ist.
Kalibrierung

Wenn ein Job Kanaltypen für die Dehnungs- oder Brückensensoren enthält, kann mit einer Offset-Kalibrierung der Leitungswiderstand kompensiert werden.

Job Editor Erfassung

Stellen Sie für optimale Ergebnisse sicher, dass sich der Sensor vor der Offset-Kalibrierung im unbelasteten Zustand (Null Kraft, Druck oder Drehmoment) befindet.

Zur Offset-Kalibrierung aktivieren Sie die Checkbox für jeden zu kalibrierenden Kanal und klicken Sie auf Messung*. Der Offset-Wert wird berechnet und in der Spalte Gemessen angezeigt. Sie können diesen Wert übernehmen oder einen Wert manuell eingeben.

Klicken Sie auf Anwenden, um den Wert zu übernehmen. Die Spalte Angewandt aktualisiert den Wert.


Klicken Sie im Job Editor auf Beenden, um die angewandten Offsetwerte in den Job zu speichern.

Loggen

Im Fenster Loggen können Parameter zum Datenloggen eingestellt werden. Die erfassten Messdaten werden im binären WebDAQ *.wdd Format gespeichert. Die Messdaten können in einem WebDAQ Speicherbereich oder einem verbundenen Netzwerkspeicher gespeichert werden.

Bei der Erfassung mit höheren Abtastraten können große Datendateien entstehen. Die maximale Kapazität eines externen Speichermediums, das mit dem Dateisystem FAT32 formatiert wurde, beträgt 4 GB. Wenn die Dateigröße auf FAT32 Medien 4 GB überschreitet, wird eine Fehlermeldung "Datei zu groß" ausgegeben und die Erfassung wird beendet. Falls Sie eine große Datenmenge in einer einzigen Datei auf einem externen Speichermedium speichern möchten, formatieren Sie die Speichermedien in einem anderen Dateisystem (z.B. NTFS), bevor Sie eine solche Erfassung durchführen. Im Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) finden Sie weitere Informationen zu Dateisystemen.

Job Editor Loggen

Loggen
DateioptionenGeben Sie an, wo die Messdaten gespeichert werden sollen, ob eine Erweiterung an den Dateinamen angehängt oder die Datei überschrieben werden soll:
  • Dateiname: Speicherort und Name der Datendatei. Mit Durchsuchen geben Sie einen Dateinamen an und definieren, wo die Datei gespeichert werden soll — wählen Sie den internen Speicherbereich, eine SD-Karte oder ein USB-Speichermedium oder einen zugeordneten Netzwerkspeicher. Über Symbole können Sie Unterordner anlegen, die Dateiliste aktualisieren und sich in der Dateihierarchie bewegen.
    Externe Speichermedien müssen vorhanden sein, damit deren Optionen angezeigt werden können. Netzwerkspeicherbereiche müssen zu WebDAQ zugeordnet sein, damit deren Speichertypen angezeigt werden können. Im Fenster Gerät unter Speicher wird ein Netzwerkspeicherbereich zugeordnet.
    Abhängig von der aktuellen Sicherheitsstufe werden die Benutzer bei der Auswahl des Speicherbereichs aufgefordert, ein Passwort einzugeben.
    Erfasste Messdaten werden standardmäßig im internen Speicher des Gerätes unter JobName.wdd abgelegt.

    Hinweis: Da die Geschwindigkeit einer Verbindung zu einem Netzwerkordner oder einem FTP-Server variiert, kann es beim direkten Speichern in einen Netzwerkspeicher zu einem Datenüberlauf kommen.

  • Datum/Uhrzeit an Dateinamen anhängen: Ergänzt den Dateinamen mit Datum und Uhrzeit. Standardmäßig aktiviert. Wird diese Option deaktiviert, dann wird die Datendatei bei jedem Start des Jobs überschrieben.
  • Leere Log-Datei entfernen: Falls während der Erfassung keine Messdaten erfasst wurden, wird die Log-Datei beim Beenden der Erfassung gelöscht.
  • Anmerkungen: Informationen zum Job können in den Kopfzeilen der Datendatei hinterlegt werden.

Im Fenster Alarme können Alarme hinzugefügt, Alarmbedingungen konfiguriert und Aktionen definiert werden, die ausgeführt werden sollen, sobald ein Alarm ausgelöst wurde: eine E-Mail oder Textnachricht senden, ein digitales Bit setzen oder einen bestimmten Job starten.


Job Editor Alarme Job Editor Alarme Job Editor Alarme
Hinweise zu numerischen Werten
Unerwartete Ergebnisse können erscheinen, wenn versucht wird, einen Wert zu ändern, beispielsweise Ziffern nach rechts zu verschieben. Die besten Ergebnisse erhalten Sie folgendermaßen:
  • Verwenden Sie den Gedankenstrich (-) zum Wechseln zwischen positiven und negativen Werten.
  • Die einfachste Methode zum Ändern von Werten ist, den gesamten Wert hervorzuheben, auf Löschen zu drücken und einen neuen Wert einzugeben.
Alarme
Neu Fügt einen neuen Alarm # hinzu, der konfiguriert werden kann.
NameDie Bezeichnung des Alarms. Verwenden Sie den Standardnamen oder geben Sie einen neuen Namen ein. Zur optimalen Anzeige sollte der Kanalname weniger als 18 Zeichen lang sein.
TypDer Signaltyp, der für den Alarm ausgewertet wird.
QuelleDer Kanal, der zur Triggerung des Alarms verwendet wird.
 FFT-Kanäle können nur einen Alarm triggern.
BedingungenDie Bedingungen, die den Alarm auslösen:
  • Typ: Der Alarmtyp. Die Liste zeigt die verfügbaren Typen für den ausgewählten Alarm-Eingang. Unter Alarmbedingungen finden Sie Informationen zu den verfügbaren Typen von Alarmbedingungen.
  • Zurücksetzen: Mit dieser Checkbox wird der Alarm deaktiviert, sobald die Alarmbedingung im angegebenen Intervall nicht mehr erfüllt ist.
AktionenDefiniert die auszuführende(n) Aktion(en), sobald eine Alarmbedingung eintrifft. Mit dem EIN/AUS Schalter kann jede Aktion aktiviert/deaktiviert werden. Folgende Aktionen können ausgelöst werden:
  • In Datei speichern: Speichert die Daten des Alarms in eine *.txt Datei. Geben Sie Namen und Ort an, unter dem die Datei gespeichert werden soll. Die Daten des Alarms werden standardmäßig im internen Gerätespeicher unter JobName.txt abgelegt. Beachten Sie, dass Informationen zu Alarmen und Ereignissen in der gleichen Textdatei abgelegt werden können.
  • E-Mail oder SMS: Sendet eine Benachrichtigung über den Alarm via E-Mail oder SMS. Wählen Sie den SMTP-Server aus den unter E-Mail/SMS definierten Servern aus. Geben Sie zur Benachrichtigung per E-Mail eine oder mehrere E-Mail-Adressen (getrennt durch Semikolon) an. Geben Sie zum Versenden einer Textnachricht eine oder mehrere Telefonnummern und das zugeordnete SMS-Gateway an. Aktivieren Sie 'Wiederholen bei Fehler', falls WebDAQ im Fall eines Verbindungsfehlers weiter versuchen soll, die Nachricht zu senden. Mehr Informationen zu den Benachrichtigungsoptionen erhalten Sie unter E-Mail/SMS im Fenster Gerät.
  • Gehe zu Job: Beendet den momentanen Job und startet den angegebenen Job, sobald eine Alarmbedingung erfüllt ist.
  • Digitaler Ausgang: Setzt ein digitales Bit auf High oder Low, sobald eine Alarmbedingung erfüllt ist.

Alarmbedingungen

Analog
QuelleDer analoge Kanal, der zur Triggerung des Alarms verwendet wird.
AlarmtypOberhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal über dem Schwellwert liegen.
Unterhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal unter dem Schwellwert liegen.
Innerhalb Fenster: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal zwischen unterem und oberem Schwellwert liegen.
Außerhalb Fenster: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal unter dem unteren Schwellwert oder über dem oberen Schwellwert liegen.
Ansteigend: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal von unterhalb des unteren Schwellwert über den oberen Schwellwert wechseln.
Abfallend: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal von oberhalb des oberen Schwellwertes unter den unteren Schwellwert wechseln.
Digital
QuelleDer digitale Kanal, der zur Triggerung des Alarms verwendet werden soll. Darf kein Kanal sein, der als Alarm-Aktion verwendet wird.
Alarmtyp Steigende Flanke: Löst einen Alarm aus bei steigender Flanke eines digitalen Pulses. Die Alarmbedingung bleibt aktiv, solange eine steigende Flanke innerhalb des Rücksetzfensters (standardmäßig 1 Sekunde) erkannt wird.
Fallende Flanke: Löst einen Alarm aus bei fallender Flanke eines digitalen Pulses.
Low: Löst einen Alarm aus, sobald der Externe Digitale Trigger 0 V ist (logic low oder 0).
High: Löst einen Alarm aus, sobald der Externe Digitale Trigger 5 V ist (logic high oder 1).
FFT Bandleistung
QuelleDer FFT-Kanal wird zur Triggerung des Alarms verwendet.
FFT Größe

Gibt an, wie viele Datenpunkte zur Erstellung der FFTs für die analogen Eingangskanäle verwendet werden. Wählen Sie einen Wert aus der Liste.

FenstertypNicht verwenden: Empfohlen, falls das Signal zufälliges (weißes) Rauschen oder eng beieinander liegende Sinuswellen enthält.
Hann: Glockenförmiges Kosinusfenster, das typischerweise zur Analyse kontinuierlicher Signale verwendet wird. Empfohlen, falls das Signal sinusförmige Wellen, eine Kombination von sinusförmigen Wellen, Schwingungen mit einem stochastischen Schmalband-Signal oder ein unbekanntes Signal enthält.
Hamming: Glockenförmiges Kosinusfenster, das die beiden nächstliegenden Nebenmaxima maximal unterdrückt. Empfohlen, falls das Signal eng beieinander liegende Sinuswellen enthält.
Blackman-Harris: Ähnlich dem Hann Fenster unterstützt diese Fensterfunktion ein geringfügig breiteres Hauptmaximum bei einem deutlich besseren dynamischen Signalbereich. Optimiert für eine maximale Unterdrückung der Nebenmaxima.
Blackman: Ähnlich den Hann und Hamming Fenstern besitzt dieses Fenster ein geringfügig breiteres Hauptmaximum und einen geringeren Leck-Effekt.
Flat-Top: Optimiert für die Messung von Amplitudenwerten von diskreten Frequenzen, die durch einige Spektrallinien getrennt sind. Empfohlen für sinusförmige Signale, wenn ein geringer Amplitudenfehler gefordert ist.
BandInnerhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte innerhalb des Bereichs liegen, der durch die untere und obere Frequenz definiert ist.
Außerhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte außerhalb des Bereichs liegen, der durch die untere und obere Frequenz definiert ist.
TypOberhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal über dem Schwellwert liegen.
Unterhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal unter dem Schwellwert liegen.

Im Fenster Ereignisse kann die Ausführung einer oder mehrerer Aktionen aktiviert werden, sobald die definierten Ereignisse eintreten. Für einen Job können bis zu vier Typen von Ereignissen angegeben werden. Jedes Ereignis kann mit bis zu vier Aktionen verknüpft werden, die ausgeführt werden, sobald das Ereignis eintritt.

Wird ein Ereignistyp hinzugefügt, ist standardmäßig die Aktion "In Datei speichern" ausgewählt.


Job Editor Ereignisse

Fenster Ereignisse
Neu Fügt ein neues Ereignis # mit konfigurierbaren Optionen hinzu.
NameDer Name, der dem Ereignis zugeordnet ist. Verwenden Sie den Standardnamen oder geben Sie einen neuen Namen ein. Zur optimalen Anzeige sollte der Kanalname weniger als 18 Zeichen lang sein.
TypDer Ereignistyp, der zum Triggern einer Aktion verwendet wird. Wählen Sie aus einer Liste von Ereignistypen:
  • Job gestartet: Die angegebenen Aktion(en) werden ausgeführt, sobald ein Job über die Ablaufsteuerung oder manuell gestartet wurde.
  • Job angehalten: Die angegebenen Aktion(en) werden ausgeführt, sobald ein Job abgeschlossen oder manuell beendet wurde.
  • Trigger aufgetreten: Die angegebenen Aktion(en) werden ausgeführt, sobald ein Triggerereignis eintritt.
  • Fehler aufgetreten: Die angegebenen Aktion(en) werden ausgeführt, sobald ein Fehlerereignis eintritt.
AktionenGeben Sie die Aktion(en) an, die ausgeführt werden, sobald ein angegebenes Ereignis eintritt. Mit dem EIN/AUS Schalter kann jede Aktion aktiviert/deaktiviert werden. Folgende Aktionen können ausgelöst werden:
  • In Datei speichern: Sichert die Ereignisdaten in einer *.txt Datei. Ereignisdaten werden, sofern aktiviert, standardmäßig im internen Speicherbereich des Gerätes unter JobName.txt gespeichert. Benutzer können einen anderen Namen und Speicherort zur Sicherung der Datei angeben.
    Jedes Ereignis wird in dieser Datei angehängt einschließlich Wiederholungen des Jobs. Beachten Sie, dass Informationen zu Ereignis und Alarm in derselben Datei gespeichert werden können.
  • E-Mail oder SMS Nachricht: Sendet eine Benachrichtigung per E-Mail oder Textnachricht, dass ein Ereignis aufgetreten ist. Wählen Sie den SMTP Server, der im Fenster Geräte unter E-Mail/SMS definiert wurde. Geben Sie zur Benachrichtigung per E-Mail eine oder mehrere E-Mail-Adressen (getrennt durch Semikolon) an. Geben Sie zum Versenden einer Textnachricht eine oder mehrere Telefonnummern und das zugeordnete SMS-Gateway an. Aktivieren Sie 'Wiederholen bei Fehler', falls WebDAQ im Fall eines Verbindungsfehlers weiter versuchen soll, die Nachricht zu senden. Weitere Informationen über die Benachrichtigungsoptionen finden Sie unter E-Mail/SMS im Abschnitt Gerät.
  • Digitaler Ausgang: Setzt ein digitales Bit High oder Low, sobald der angegebene Ereignistyp eingetreten ist.
  • Datendatei übertragen: Auswählbar nur für den Ereignistyp Job angehalten. Kopiert oder verschiebt, falls aktiviert, die unter Datenlogger spezifizierte Datendatei an den angegebenen Speicherort. Beachten Sie, dass die Option Datum/Uhrzeit an Dateinamen anhängen aktiviert sein muss, ehe eine Datendatei übertragen werden kann.