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Job Editor

Mit dem Job Editor können neue Jobs erstellt oder die Konfiguration eines bestehenden Jobs geändert werden. Der Job Editor wird über die Schaltflächen Neuer Job oder Job bearbeiten von der Tool-Leiste des Ablaufplanes unter Datenlogger geöffnet.

Der Job Editor bietet einen Reihe von Seiten zur Konfiguration von Kanälen, Erfassung, Loggen und Alarmen und zeigt Informationen zum Job. Mit der Schaltfläche Nächste kann man sich sequenziell durch die Seiten bewegen. Klicken auf Beenden speichert die Einstellungen des Jobs und beendet den Job Editor.

Jeder gespeicherte Job erscheint in der Jobliste im Fenster Datenlogger. Mit der Tool-Leiste Ablaufplan können Jobs kopiert, Einstellungen des Jobs in einer Datei gespeichert und Einstellungen zu einem Job aus einem weiteren Job importiert werden.

Job Editor Kanäle Job Editor Kanäle

Der Name eines Jobs lautet standardmäßig Job1. Sie können einen neuen Namen unter Job-Name eingeben.

Kanäle

Im Fenster Kanäle können die Kanaleinstellungen des Jobs bearbeitet und Kanäle hinzugefügt oder entfernt werden. Die Kanalliste enthält den Namen und den Messtyp jedes Kanals, der zu dem Job hinzugefügt wurde.

Tool-Leiste Kanäle
HinzufügenZeigt die Kanaltypen, die zur Erfassung hinzugefügt werden können. Wählen Sie einen Messtyp aus, öffnet sich die Dialogbox Kanal auswählen ... zur Auswahl der Kanalnummer. Ein Kanal kann nur einmal hinzugefügt werden. Mit OK wird der Kanal zur Kanalliste hinzugefügt und seine Eigenschaften angezeigt. Unter Kanal-Eigenschaften finden Sie unten die für jeden Kanaltyp spezifischen Optionen.
EntfernenEntfernt den ausgewählten Kanal aus der Kanalliste. Beachten Sie, dass ein Kanal, der als Quelle für Trigger oder Alarm konfiguriert ist, solange nicht entfernt werden kann, bis der Trigger oder Alarm entfernt oder ein anderer Kanal als Quelle ausgewählt wurde.
ImportierenImportiert die Kanalliste eines anderen Jobs aus der Jobliste. Über die Auswahlliste kann die zu importierende Jobliste ausgewählt werden. Die Option Importieren ist nur verfügbar, wenn die aktuelle Kanalliste leer ist, d.h. keine Kanäle eingetragen sind.
Nach oben schieben
Nach unten schieben
Verschiebt den ausgewählten Kanal in der Kanalliste nach oben oder unten. Die Reihenfolge in der Kanalliste bestimmt die Reihenfolge, in der die Kanäle angezeigt und deren Daten exportiert werden.

Kanaleigenschaften

Allgemeine Eigenschaften
KanalnameGeben Sie den Kanalnamen ein. Zur optimalen Anzeige sollte der Kanalname weniger als 18 Zeichen lang sein. Der Kanalname wird in der Kanalliste angezeigt.
MessbereichWählen Sie den Messbereich aus der Auswahlliste. Die angezeigten Werte sind gerätespezifisch.
EinheitWählen Sie die Einheit der zu erfassenden Messdaten.
Benutzerdefinierte SkalierungMarkieren Sie das Feld, falls Sie die Messwerte mit einer Zweipunkt-Skalierung z.B. in eine physikalische Größe konvertieren möchten. Die vertikale Achse des Linienschreibers wird automatisch angepasst zur Darstellung der skalierten Werte. Eingabefelder für Multiplikator und Offset werden angezeigt. Mit dem Faktor "Multiplikator" werden die Bereichsgrenzen der Y-Achse berechnet. "Offset" ist die Nullpunkt-Verschiebung für jeden Messwert.
AnzeigenfarbeDie Farbe, die für die Kanaldaten im Dashboard verwendet wird. Farbauswahl öffnen und eine Farbe auswählen.
Eigenschaften für Thermoelemente
Thermoelement-TypWählen Sie den Typ des Thermoelementes: J, B, N, S, T, R oder E.
Eigenschaften für Spannung
MessbereichWählen Sie den Messbereich aus der Auswahlliste. Die angezeigten Werte sind gerätespezifisch.
Benutzerdefinierte SkalierungDiese Checkbox markieren, falls Sie die Messwerte linear konvertieren möchten, beispielsweise von Volt nach PSI. Die vertikale Achse des Linienschreibers wird automatisch angepasst zur Darstellung der skalierten Werte. Eingabefelder für Multiplikator und Offset werden angezeigt. Mit dem Faktor "Multiplikator" werden die Bereichsgrenzen der Y-Achse berechnet. "Offset" ist die Nullpunkt-Verschiebung für jeden Messwert.
KopplungWählen Sie AC oder DC. Wählen Sie DC, sofern dem Signal keine Offset-Spannung überlagert ist oder der Gleichspannungsanteil des Signals erfasst werden soll.
IEPE Eigenschaften
SensorempfindlichkeitGeben Sie die Empfindlichkeit an in V/Einheit.
Hinweis: AC-Kopplung wird für IEPE-Kanäle automatisch aktiviert.
Datenerfassung

Im Fenster Datenerfassung können Abtastrate, Auto Zero und Start/Stopp-Bedingungen der Erfassung eingestellt werden.

Im Fenster Datenerfassung können Abtastrate und Start/Stopp-Bedingungen der Erfassung eingestellt werden.

Job Editor Erfassung

Job Editor Erfassung

Datenerfassung
AbtastrateGeben Sie einen Wert in Hz ein.
Auto ZeroGeben Sie an, ob eine automatische Nullstellen-Kalibrierung durchgeführt werden soll. Bei aktivierter Nullstellen-Kalibrierung wird der interne Offset der Spannung von jedem Messwert subtrahiert, was zu präziseren Ergebnissen führen kann.
  • Nicht verwenden: Auto Zero Kalibrierung wird nicht durchgeführt.
  • Jeder Messwert: Die Nullstellen-Kalibrierung wird bei jeder Erfassung eines Thermoelementes durchgeführt.
StarteinstellungenWählen Sie die Startbedingungen der Erfassung:
  • Sofort: Die Erfassung startet mit dem Klicken auf Alles starten oder mit dem Starten eines Jobs.
  • Datum/Uhrzeit: Die Erfassung startet zu dem angegebenen Zeitpunkt. Geben Sie die Werte direkt ein oder verwenden Sie die Auswahlhilfe zum Setzen von Datum und Uhrzeit. Hinweis: Die Zeit wird mit dem PC synchronisiert.
  • Digitaler Trigger: Die Erfassung startet, sobald das Signal am Externen Digitalen Trigger die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie den digitalen Kanal und den Trigger-Typ und geben Sie die Anzahl der vor dem Triggerereignis zu erfassenden Messwerte ein. Unter Trigger-Typen finden Sie unten Informationen zu jedem Trigger-Typ.
  • Analoger Trigger: Die Erfassung startet, sobald ein analoges Signal die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie den analogen Kanal und den Trigger-Typ und geben Sie falls erforderlich die Schwellwerte ein, sowie die Anzahl der vor dem Triggerereignis zu erfassenden Messwerte. Unter Trigger-Typen finden Sie unten Informationen zu jedem Trigger-Typ.
  • FFT Trigger: Die Erfassung startet, sobald ein externes FFT-Signal die Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie Kanal, FFT-Größe und Fenstertyp und geben Sie falls erforderlich Frequenz- und Schwellwerte ein, sowie die Anzahl der vor dem Triggerereignis zur erfassenden Messwerte. Unter Fenstertypen finden Sie unten Informationen über jeden Fenstertyp.
    Beachten Sie, dass der hier eingestellte Fenstertyp unabhängig von jenem Fenstertyp ist, der in der Dialogbox FFT Anzeigeeinstellungen für die Anzeige der Daten verwendet wird.
  • Taste: Die Erfassung startet, sobald am Messgerät die Taste FUNC gedrückt wird.
Stopp-EinstellungenWählen Sie die Bedingung zum Beenden des Jobs:
  • Dauer: Der Job wird beendet, sobald die angegebene Anzahl von Messwerten erfasst ist. Die Dauer der Erfassung wird mit der Angabe "Messwerte pro Kanal" dynamisch aktualisiert.
  • Datum/Uhrzeit: Der Job wird beendet, sobald der angegebene Zeitpunkt erreicht ist. Geben Sie die Werte direkt ein oder verwenden Sie die Auswahlhilfe zum Setzen von Datum und Uhrzeit. Hinweis: Die Zeit wird mit dem PC synchronisiert.
  • Digitaler Trigger: Der Job wird beendet, sobald das Signal am Externen Digitalen Trigger die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie das digitale Bit und den Trigger-Typ. Geben Sie für Pre-Trigger Werte die Anzahl der Messwerte ein, die vor dem Trigger-Ereignis erfasst werden sollen. Unter Trigger-Typen finden Sie unten Informationen zu jedem Trigger-Typ.
  • Analoger Trigger: Der Job wird beendet, sobald ein analoges Signal die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie den analogen Kanal und den Trigger-Typ. Geben Sie, falls benötigt, die Werte für die Pre-Trigger Daten ein. Unter Trigger-Typen finden Sie unten Informationen zu jedem Trigger-Typ.
  • FFT Trigger: Der Job wird beendet, sobald ein externes FFT-Signal die gesetzte Triggerbedingung erfüllt. Wählen Sie Kanal, FFT-Größe und Fenstertyp und geben Sie falls erforderlich die Frequenz- und Schwellwerte ein. Unter Fenstertypen finden Sie unten Informationen zu jedem Fenstertyp.
  • Manuell: Der Job wird beendet, sobald er über die Jobliste im Fenster Datenlogger gestoppt wird.
  • Taste: Der Job wird beendet, sobald am Messgerät die Taste FUNC gedrückt wird.

Trigger-Typen

Digitaler Trigger
Quelle Wählen Sie den digitalen Kanal, mit dem der Job getriggert werden soll (Starten/Stoppen).
TypSteigende Flanke: Start oder Stopp mit der steigenden Flanke eines digitalen Pulses.
Fallende Flanke: Start oder Stopp mit der fallenden Flanke eines digitalen Pulses.
Low: Start oder Stopp, sobald der Externe Digitale Trigger 0 V ist (logic low oder 0).
High: Start oder Stopp, sobald der Externe Digitale Trigger 5 V ist (logic high oder 1).
Analoger Trigger
QuelleWählen Sie den analogen Kanal, mit dem der Job getriggert werden soll (Starten/Stoppen).
TypOberhalb: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal über den Schwellwert steigt.
Unterhalb: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal unter den Schwellwert sinkt.
Innerhalb Fenster: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal zwischen dem unteren Schwellwert und dem oberen Schwellwert liegt.
Außerhalb Fenster: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal unter dem unteren Schwellwert oder über dem oberen Schwellwert liegt.
Ansteigend: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal von unterhalb des unteren Schwellwertes über den oberen Schwellwert wechselt.
Abfallend: Start oder Stopp, sobald das Signal am ausgewählten Kanal von oberhalb des oberen Schwellwertes unter den unteren Schwellwert wechselt.

Fenstertypen

Nicht verwendenEmpfohlen, falls Ihr Signal zufälliges (weißes) Rauschen oder eng beieinander liegende Sinuswellen enthält.
Hann Glockenförmiges Kosinusfenster, das typischerweise zur Analyse kontinuierlicher Signale verwendet wird. Empfohlen, falls Ihr Signal sinusförmige Wellen, eine Kombination von sinusförmigen Wellen, Schwingungen mit einem stochastischen Schmalband-Signal oder ein unbekanntes Signal enthält.
HammingGlockenförmiges Kosinusfenster, das die beiden nächstliegenden Nebenmaxima maximal unterdrückt. Empfohlen, falls Ihr Signal eng beieinander liegende Sinuswellen enthält.
Blackman-HarrisÄhnlich dem Hann Fenster unterstützt dieses Fenster ein geringfügig breiteres Hauptmaximum bei einem deutlich besseren dynamischen Signalbereich. Optimiert für eine maximale Unterdrückung der Nebenmaxima.
BlackmanÄhnlich den Hann und Hamming Fenstern besitzt dieses Fenster ein geringfügig breiteres Hauptmaximum und einen geringeren Leck-Effekt.
Flat -TopOptimiert für die Messung von Amplitudenwerten von diskreten Frequenzen, die durch einige Spektrallinien voneinander getrennt sind. Empfohlen für sinusförmige Signale, wenn ein geringer Amplitudenfehler gefordert ist.
Loggen

Im Fenster Loggen können Parameter zum Datenloggen eingestellt werden. Die erfassten Messdaten werden im binären WebDAQ *.wdd Format gespeichert. Die Messdaten können im internen Gerätespeicher, auf einer externen SD-Karte oder einem angeschlossenen USB-Speichermedium gespeichert werden.

Bei der Erfassung mit höheren Abtastraten können große Datendateien entstehen. Die maximale Kapazität eines externen Speichermediums, das mit den FAT32 Dateisystem formatiert wurde, beträgt 4 GB. Wenn die Dateigröße auf FAT32 Medien 4 GB überschreitet, wird eine Fehlermeldung "Datei zu groß" ausgegeben und die Erfassung wird beendet. Falls Sie eine große Datenmenge in einer einzigen Datei auf einem externen Speichermedium speichern möchten, formatieren Sie die Speichermedien in einem anderen Dateisystem (z.B. NTFS), bevor Sie eine solche Erfassung durchführen. Unter dem Thema Häufig gestellte Fragen (FAQs) finden Sie weitere Informationen zu Dateisystemen.

Job Editor Loggen

Loggen
DateioptionenGeben Sie an, wo die Messdaten gespeichert werden sollen, ob eine Erweiterung an den Dateinamen angehängt oder die Datei überschrieben werden soll:
  • Dateiname: Speicherort und Name der Datendatei. Mit Durchsuchen geben Sie einen Dateinamen an und definieren, wo die Datei gespeichert werden soll — wählen Sie den internen Speicherbereich, die SD-Karte oder ein USB-Speichermedium. Über Symbole können Sie Unterordner anlegen, die Dateiliste aktualisieren und sich in der Dateistruktur bewegen. Ein externes Speichermedium muss vorhanden sein, damit dessen Optionen angezeigt werden können.
    Erfasste Messdaten werden standardmäßig im internen Speicher des Gerätes unter Job1.wdd abgelegt.
  • Datum/Uhrzeit an Dateinamen anhängen: Ergänzt den Dateinamen mit Datum und Uhrzeit. Standardmäßig aktiviert. Wird diese Option deaktiviert, dann wird die Datendatei bei jedem Start des Jobs überschrieben.
  • Anmerkungen: Informationen zum Job können in den Kopfzeilen der Datendatei hinterlegt werden.

Im Fenster Alarme können Alarme definiert, Alarmbedingungen konfiguriert und Aktionen definiert werden, die ausgeführt werden sollen, sobald ein Alarm ausgelöst wurde: eine Textnachricht senden, ein digitales Bit setzen oder einen bestimmten Job starten.

Standardmäßig werden die Alarmdaten in einer *.txt Datei an dem von Ihnen spezifizierten Ort — interner Speicher des Gerätes, SD-Karte oder USB Speichermedium — abgelegt. Jeder Alarm wird zu der spezifizierten Datei ergänzt, auch bei Wiederholungen des Jobs.

Beim ersten Öffnen wird im Fenster Alarme nur der Bereich Neu  angezeigt. Durch Klicken wird ein Fenster "Alarm #" geöffnet, in dem die Alarmoptionen konfiguriert werden können.


Job Editor Alarme Job Editor Alarme
Alarme
Neu Fügt einen neuen Alarm (Alarm #) hinzu, der konfiguriert werden kann.
NameDie Bezeichnung des Alarms. Verwenden Sie den Standardnamen oder geben Sie einen neuen Namen ein. Zur optimalen Anzeige sollte der Kanalname weniger als 18 Zeichen lang sein.
TypDer Signal-Typ, der für den Alarm ausgewertet wird.
QuelleDer Kanal, der zur Triggerung des Alarms verwendet wird.
 FFT-Kanäle können nur einen Alarm triggern.
BedingungenDie Bedingungen, die den Alarm auslösen:
  • Typ: Der Alarm-Typ. Die Liste zeigt die verfügbaren Typen für den ausgewählten Alarm-Eingang. Unter Alarmbedingungen finden Sie Informationen zu den verfügbaren Typen von Alarmbedingungen.
  • Zurücksetzen: Mit dieser Checkbox wird der Alarm deaktiviert, sobald die Alarmbedingung im angegebenen Intervall nicht mehr erfüllt ist.
AktionenDefiniert die Aktion(en), sobald eine Alarmbedingung eintrifft. Mit dem EIN/AUS Schalter kann jede Aktion aktiviert/deaktiviert werden. Folgende Aktionen können ausgelöst werden:
  • In Datei speichern: Speichert die Daten des Alarms in eine *.txt Datei. Geben Sie Namen und Ort an, unter dem die Datei gespeichert werden soll. Die Daten des Alarms werden standardmäßig im internen Gerätespeicher unter Job1.txt abgelegt.
  • E-Mail oder SMS: Sendet eine Benachrichtigung über den Alarm via E-Mail oder SMS. Geben Sie den SMTP-Server an, über den Sie die E-Mail/SMS versenden. Geben Sie zur Benachrichtigung per E-Mail eine oder mehrere E-Mail Adressen (getrennt durch Semikolon) an. Geben Sie zur Versendung einer Textnachricht eine oder mehrere Telefonnummern und das zugeordnete SMS-Gateway an. Aktivieren Sie 'Wiederholen bei Fehler', falls WebDAQ im Fall eines Verbindungsfehlers weiter versuchen soll, die Nachricht zu senden. Hinweis: E-Mail und SMS können nicht gleichzeitig versendet werden. Mehr Informationen zu den Benachrichtigungsoptionen erhalten Sie unter E-Mail/SMS unter dem Themenbereich Gerät.
  • Gehe zu Job: Beendet den momentanen Job und startet den angegebenen Job, sobald eine Alarmbedingung erfüllt ist.
  • Digitaler Ausgang: Setzt ein digitales Bit auf High oder Low, sobald eine Alarmbedingung erfüllt ist.

Alarmbedingungen

Analog
QuelleDer analoge Kanal, der zur Triggerung des Alarms verwendet wird.
Alarm-TypOberhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal über dem Schwellwert liegen.
Unterhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal unter dem Schwellwert liegen.
Innerhalb Fenster: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal zwischen unterem und oberem Schwellwert liegen.
Außerhalb Fenster: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal unter dem unteren Schwellwert oder über dem oberen Schwellwert liegen.
Ansteigend: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal von unterhalb des unteren Schwellwert über den oberen Schwellwert wechseln.
Abfallend: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal von oberhalb des oberen Schwellwertes unter den unteren Schwellwert wechseln.
Digital
QuelleDer digitale Kanal, der zur Triggerung des Alarms verwendet werden soll. Darf kein Kanal sein, der als Alarm-Aktion verwendet wird.
Alarm-Typ Steigende Flanke: Löst einen Alarm aus bei steigender Flanke eines digitalen Pulses. Die Alarmbedingung bleibt aktiv, solange eine steigende Flanke innerhalb des Rücksetzfensters (standardmäßig 1 Sekunde) erkannt wird.
Fallende Flanke: Löst einen Alarm aus bei fallender Flanke eines digitalen Pulses.
Low: Löst einen Alarm aus, sobald der Externe Digitale Trigger 0 V ist (logic low oder 0).
High: Löst einen Alarm aus, sobald der Externe Digitale Trigger 5 V ist (logic high oder 1).
FFT Bandleistung
QuelleDer FFT-Kanal wird zur Triggerung des Alarms verwendet.
FFT Größe

Gibt an, wie viele Datenpunkte zur Erstellung der FFTs für die analogen Eingangskanäle verwendet werden. Wählen Sie einen Wert aus der Liste.

FenstertypKein: Empfohlen, falls Ihr Signal zufälliges (weißes) Rauschen oder eng beieinander liegende Sinuswellen enthält.
Hann: Glockenförmiges Kosinusfenster, das typischerweise zur Analyse kontinuierlicher Signale verwendet wird. Empfohlen, falls Ihr Signal sinusförmige Wellen, eine Kombination von sinusförmigen Wellen, Schwingungen mit einem stochastischen Schmalband-Signal oder ein unbekanntes Signal enthält.
Hamming: Glockenförmiges Kosinusfenster, das die beiden nächstliegenden Nebenmaxima maximal unterdrückt. Empfohlen, falls Ihr Signal eng beieinander liegende Sinuswellen enthält.
Blackman-Harris: Ähnlich dem Hann Fenster, unterstützt dieses Fenster ein geringfügig breiteres Hauptmaximum bei einem deutlich besseren dynamischen Signalbereich. Optimiert für eine maximale Unterdrückung der Nebenmaxima.
Blackman: Ähnlich den Hann und Hamming Fenstern besitzt dieses Fenster ein geringfügig breiteres Hauptmaximum und einen geringeren Leck-Effekt.
Flat-Top: Optimiert für die Messung von Amplitudenwerten von diskreten Frequenzen, die durch einige Spektrallinien getrennt sind. Empfohlen für sinusförmige Signale, wenn ein geringer Amplitudenfehler gefordert ist.
BandInnerhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte innerhalb des Bereichs liegen, der durch die untere und obere Frequenz definiert ist.
Außerhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte außerhalb des Bereichs liegen, der durch die untere und obere Frequenz definiert ist.
TypOberhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal über dem Schwellwert liegen.
Unterhalb: Löst einen Alarm aus, sobald die Messwerte auf dem ausgewählten Kanal unter dem Schwellwert liegen.